Neulich haben wir in der Werte und Normen-Arbeit über den Buddhismus geschrieben, da ich keine Lust oder Muße hatte einen Vergleich mit dem Menschenbild des Christentums vorzunehmen habe ich einfach eine andere Theorie zum Vergleich herangezogen.
Der Vergleich des Buddhismus erfolgte also mit der modernen Konsumgesellschaft in der wir Leben oder die sich heutzutage weiter herauskristallisiert.
Also erstmal für diejenigen unter euch die sich mit dem Gedankengut des Buddhismus nicht so gut auskennen ein kurze Einführung in diesen:
Der Buddhismus ist keine Religion wie die großen westlichen Religionen, es gibt keinen großen allmächtigen monotheistischen Gott wie im Islam, Christentum oder Judentum. Die Frage nach der Weltentstehung erübrigt sich da alle Fragen die nicht das überwinden von Leid zum Thema haben nicht beantwortet werden. Für Buddhisten existiert die Welt also einfach. Im Buddhismus ist man im Kreislauf der Wiedergeburten gefangen, dass heißt das die Seele unsterblich ist und nach dem ableben des Körpers in einen neuen hineingeboren wird und wieder ein Menschenleben führt. Moralische Grundsätze werden mit dem Karmagedanken geregelt, im Buddhismus "sammelt" man sein Leben gutes oder schlechtes Karma. Gutes Karma bekommt man für gute Taten oder das ablegen von Begierden, schlechtes Karma für schelchte Taten. Tut man also gutes wird man im nächsten Leben ein besseres führen oder wenn schlechtes tut ein schlechteres Leben. Der Kreis der Wiedergeburten ist aber nicht nur auf Menschen begrenzt, sondern auch auf Tiere und Pflanzen, daher kommt auch die hohe Avhtung vor Tieren und Pflanzen im Buddhismus, man könnte ja selbst mal als eine enden.
Das Ziel im Buddhismus ist die Erleuchtung zu erlangen und die Auflösung im Nirvana zu finden, dass heißt dem Kreis der Wiedergeburten entkommen und in das nichst eingehen.
Für Buddhisten besteht das Leben aus Leid, leben ist Leiden, leben zu wollen ist Leiden, zu begehren ist Leiden. Derjenige der nun nach Erleuchtung sucht muss alle Leiden überwinden um diese zu finden.
In der Essenz für meine Arbeit war also:
- Leben ist Leiden/Begierden sind leiden
- das Leid muss überwunden werden um Erleuchtung zu finden
- gutes wird mit gutem, schlechtes wird mit schlechtem vergolten (Karmagedanke)
Wie also stehen dies drei Gedanken also zu unserer Konsumgesellschaft?
Wir alle haben Träume und Wünsche von materieller Art, dieses Gerät, dieses Kleid usw. das sind unsere Begierden, wir wollen das haben. Wir begehren diese Dinge, somit ergibt sich aus dem ersten Punkt vom Buddhismus, das wir Leiden, da wir begehren. Eine Einschränkung hierbei ist das für Personen in der Konsumgesellschaft das Leben im allgemeinen nicht Leiden bedeutet.
Buddhisten überwinden das Leid in dem sie allen materiellen Begierden bis hin zur Aufgabe des Ichs alles von sich streifen. Für uns sind materielle Begierden auch ein Leiden, jedoch geben wir unsere Begierden nicht auf, wir lindern unser Leid in dem wir die Begierden befriedigen und uns zum Beispiel die Dinge kaufen die wir haben möchten.
Wie passt nun der Karmagedanke in unsere Gesellschafft? Dazu müssen wir unser die buddhistische Gesellschaft ansehen, auch in dieser Gesellschaft braucht man die grundlegenden Dinge um zu Leben wie essen oder trinken. Für diese Dinge muss man arbeiten und in der Regel will man auch essen und trinken. Das heißt solange man sich an sein Lbene klammert ist die erleuchtung fern. Doch wo kann man die Erleuchtung erlangen? Betrachtetman den Stand der Priester wird etwas klar, er stellt sich ganz klar den anderen Gegenüber, er gilt mit Abstand als die höchste "Kaste" die Menschen spenden als gute Taten Geld und essen, somit können Priester sich vollkommen der Spiritualität widmen und langsam von allen Dingen ablassen bis sie zur Erleuchtung gelangen können. Hierbei ist der Karmagedanke wichtig, tut man gutes wird man in ein besseres Leben geboren, das heißt nicht unbedingt materiell besser sondern in eine bessere Position den Pfad zur Erleuchtung zu beschreiten. Somit erklärt sich die hohe Position der Priester. Die durch die guten Taten der anderen keinen weltlichen Aufgaben übernehmen müssen. Grundsätzlich sammeln also alle Buddhisten sovie guets Karma bis sie irgendwann als Priester wiedergeboren werden und dann veruschen können dem Kreislauf zu entfliehen.
Wie überträgt sich das jetz auf uns? Ja wir Leiden immer noch an unseren weltlichen Begierden und wir wollen dieses Leid überwinden. Da unser Leiden mit "Konsum" gelindert werden kann, geben wir einfach Geld aus und befriedigen uns. Und hier ist der Knackpunkt, die Buddhisten sammeln Karma, werden Priester und können dem Leid entfliehn, so ähnlich ist es bei uns auch. Sehen wir einmal das Karma als Geld an, mit dem Geld können wir unsere Begierden befriedigen also Leid lindern und dem Leid entfliehen. Doch wie sammeln wir Geld/Karma? Wir machen es wie die Buddhisten, wir tun gutes freilich nicht unbedingt gutes im moralischen Sinne, sondern in der Definition unser Gesellschaft, wir arbeiten. Arbeiten ist gleichzusetzten mit der Gesellschafft zu nützen, wir halten sie am laufen. Die Belohnung dafür ist gutes Karma also Geld dafür das wir nützlich sind. Mit diesem Geld können wir nun unsere Begierden befriedigen und leiden weniger. Andersherum geht es aber auch, arbeiten wir nicht, nützen wir nicht bekommen also auch kein Geld. Da wir aber immer noch begehren Leiden wir aber da wir kein Geld haben können wir die Begierden nicht befriedigen und leiden also folgerichtig.
Im Buddhismus wie auch in unserer Gesellschaft gilt tue "gutes" und Leide weniger, tue schlechtes und Leide mehr.
Der Punkt der beides unterscheidet ist in welche Richtung man veruscht das Leid zu lindern. Im Buddhismus gibt man alles auf um das Leid zu überwinden, in unserer Gesellschaft gibt man Geld aus um uns zu befriedigen und so weniger zu Leiden, Zwei Extreme also, jedoch sind die drei Grundgedanken gleich.
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Igo no kishi ga watashi no mirai. Because we have this precious dream we can become stronger.
