Von Gott
Jede Religion hat ihren eigenen Glauben und die meisten ihren eigenen Gott.
Doch Gott ist einfach nur der Begriff für eine Existenz die unser Leben ermöglicht. Allah, Jehova oder Gott beschreiben alle das Selbe. Die einzelnen Religionen geben nur den Weg vor diese Existenz (im Folgenden vereinfacht Gott genannt) zu ehren. Sie beschreiben verschiedene Gebete und Rituale, mit welchen man seinen Dank ausspricht. Auch politeistische Religionen (Religionen mit mehreren Gottheiten) lassen sich hier einbinden. Gott ist körperlos, daher ist es kein Wiederspruch ihn sich als mehrere Existenzen vorzustellen, denn diese Existenz ist allumfassend.
Außerdem bilden die Religionen die Grundlage der Ethik, sie sind früher die Begründung gewesen nach Ethischen Normen zu handeln. Die 10 Gebote des Christentums sind ein gutes Beispiel. Gebote wie: du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen und ähnliches sind die Grundsätze einer Gemeinschaft und jede Religion setzt diese Maßstäbe, denn ohne diese Religion gibt es keinen Grund sie anzuwenden (nach früherer Sicht).
Gott selber ist wie bereits erwähnt die Macht, welche das Leben ermöglicht (und damit erschaffen hat). Ein Bekannter von mir sagte in einem Interview zum Thema „Glauben“ sinngemäß:
„Wie Wahrscheinlich ist es, dass wenn man Steine aufeinander wirft der Kölner Dom dabei herauskommt? Genauso unwahrscheinlich ist es, dass ein Planet die Bedingungen hat, damit wir auf ihm leben können, und trotzdem gibt es die Erde.“
Gott ist daher nicht einfach die Erklärung aller unerklärlichen Phänomene dieser Welt… Die Wissenschaft arbeitet fieberhaft daran diese aufzuklären (und auch wenn ich nicht weis ob sie es jemals schaffen wird, so ist sie trotzdem sehr erfolgreich)… sondern einfach das Sein an sich. Er ist die Kraft die trotz dieser Extremen Unwahrscheinlichkeit uns geschaffen hat. An sich könnte man Gott als den „Zufall“ bezeichnen.
Wenn ich zu Gott bete, dann bitte ich meistens darum, dass irgendein Ereignis eintritt das ich selber für unwahrscheinlich halte. Das dieses Ereignis trotzdem eintritt könnte man als Zufall werten. Aber der Zufall erfüllt alle Eigenschaften die ich von „Gott“ erwarte, Gott muss immer für mich da sein… wenn ich mit ihm reden will muss er da sein… der Zufall ist überall, genau wie Gott… der Zufall erfüllt mir meine Träume (simples Beispiel: Lotto, es ist Zufall, das man gewinnt, oder eine göttliche Fügung???)
Ich persönlich habe kein Problem damit den Zufall als Gott zu interpretieren, denn damit hat er alle Macht auf Erden und darüber hinaus, er wäre allmächtig. Vielleicht ist er dann nicht mehr so beeinflussbar wie man sich ihn gerne wünschen würde, um ihn mit gebeten zu manipulieren, aber vielleicht ist es auch andersrum und der Zufall ist eher Gott? In diesem Fall ist er trotzdem empfänglich für Gebete (allerdings sicher nicht im Sinne von Bestechungen). Meiner Meinung nach sind also alle Religionen im Grunde gleich… sie haben denselben Gott und dieselbe Existenzgrundlage und den selber Zweck… der Unterschied ist nur der Weg, doch wie sagen die Motoradfahrer so schön? „Der Weg ist das Ziel“ Da alle Wege zum selber Ziel führen ist die Entscheidung des Weges durchaus wichtig, im Grunde sind die Wege ähnlich, aber man sollte den Weg wählen, den man am besten beschreiten kann, und das kann man nur selber bestimmen, diese Entscheidung kann mein anderen für einen übernehmen. Ich für meinen Teil bin ziemlich zufrieden mit dem weg des evangelischen Christentums, denn er verlangt nicht unbedingt das einhalten irgendwelcher strengen rituale oder ähnlichem, sondern Kernpunkt ist reiner Gottesglaube. Und ich glaube an Gott. Nicht den Gott der in der Bibel steht, denn er ist nur ein Bild, sondern an einen gestaltlosen Gott, wenn man so will glaube ich an den Zufall, doch ist sehe es eher andersrum an, der Zufall ist Gott, jedoch nicht so mathematisch wie der reine Zufall es ist, sondern als fühlende Existenz!
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